Schach im MDR – Krieg auf dem Schachbrett

Gestern kam im MDR eine Dokumentation über den Kampf am Brett (und außerhalb) der Schachweltmeister Garri Kasparow und Anatoli Karpow mit dem Titel „Krieg auf dem Schachbrett – Das Duell Karpow gegen Kasparow“. Zwar nicht zur besten Sendezeit, sondern von 22:10 Uhr bis 22:55 Uhr, aber immerhin.

Der Film der Franzosen Jean-Charles Deniau und Frédéric Gazeau wurde im JahFireShot Screen Capture #141 - 'Schach im MDR – Krieg auf dem Schachbrett – Julias Schachuniversum' - juliasschachuniversum_chess-international_de__p=r 2014 produziert und lässt beide Kontrahenten zu Wort kommen. Garri und Anatoli schildern nicht nur ihre persönlichen Eindrücke des „K&K-Duells“, sondern berichten auch über Aberglauben und Spione. Also Dinge, die nicht unbedingt etwas mit dem Geschehen auf dem Schachbrett zu tun haben.

„Krieg auf dem Schachbrett“ ist eine Metapher, welche einerseits die unterschiedlichen Persönlichkeiten der Rivalen illustriert und andererseits auf die verschiedenen politischen Haltungen der beiden Weltmeister anspielt. Auf der einen Seite der linientreue Karpow, auf der anderen Seite der rebellische Kasparow.

Kein Wunder, dass das „K&K-Duell“ die Massen elektrisierte. Ihr Kampf am Schachbrett (insgesamt fünf Weltmeisterschaften!) ist legendär. Nie zuvor haben sich zwei Kontrahenten derart lange und intensiv beharkt und auch in der Zukunft wird es vergleichbare Kämpfe wohl kaum geben. Eigentlich schade.

„Krieg auf dem Schachbrett – Das Duell Karpow gegen Kasparow“ war gestern im MDR nicht das erste Mal im deutschen Fernsehen zu sehen. Diese interessante Schachdokumentation wurde bereits am 21.07.2014 um 23:30 Uhr in der ARD ausgestrahlt. Wer die Sendung verpasst hat, kann sie sich auf Youtube (Link: https://www.youtube.com/watch?v=JY02F59P7ow) oder in der MDR-Mediathek unter http://www.mdr.de/mediathek/index.html (und dann den Suchbegriff eingeben) anschauen.

Fazit von Julias Schachuniversum: Eine Top-Dokumentation, von denen es mehrere geben sollte. Meiner Meinung nach aufgrund der starken Charaktere auch für Nicht-Schachspieler interessant, da Karpow und Kasparow irgendwie für das politische Geschehen der damaligen Zeit stehen.

 

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