Görlitzer Apothekenturnier: Kevin lag nach 5 Runden vorne …

… leider hat es nicht für den Sieg gereicht. Aber der Reihe nach: Unsere Jugendspieler Kevin Großmann und Max Lindow nahmen am 14. Apothekenturnier in Görlitz teil, welches vom 23. März bis 26. März stattfand. Das Apothekenturnier ist quasi der kleine Bruder des gleichzeitig stattfindenden Äskulap-Opens, in dem sich sogar Großmeister wie Gerald Hertneck und Vladimir Sergeev (der spätere Turniersieger) tummelten. Tolles Ambiente also, um (gut) Schach zu spielen. Und unsere Jungs schlugen sich gar nicht schlecht, im Gegenteil: Kevin startete in den ersten vier Runden furios und holte satte 100 %. In der vierten Runde spielte er eine tolle Partie gegen den letztjährigen Turniersieger Dave Möwisch aus Briesen. Diese gibt es unten zum Nachspielen. Max gab zwei Remis ab, hatte also nach 4 Runden insgesamt 3 Punkte.

görlitz
Max (links) und Kevin (rechts) vor der vierten Runde im Gespräch. Ob sie noch einmal ihre Vorbereitung besprechen? Foto: Alexander Güttner

In der fünften Runde gab Kevin dann mit Schwarz gegen Frank Hofmeister sein erstes Remis ab, lag aber nach dieser Runde gemeinsam mit seinem Gegner und Torsten Mielke mit 4,5 Punkten in Führung. Max hingegen verlor mit Weiß gegen Friedhelm Scheurer und verabschiedete sich aus der Spitzengruppe. Die letzten beiden Runden standen an. Kevin spielte mit Weiß gegen Torsten Mielke … und verlor leider. Damit war der Traum vom Turniersieg vorbei. In der Schlussrunde spielte Kevin mit Schwarz gegen Eckhard Suliga remis. Am Ende standen damit für ihn 5 Punkte und ein guter achter Platz (Setzliste: 11. Platz) zu Buche. Für Max waren die beiden letzten Runden ein Erfolg, er holte zwei Punkte und zog damit mit Kevin gleich. Aufgrund der schlechteren Buchholzwertung (kein Wunder, Kevin spielte ja lange an den Spitzenbrettern um den Turniersieg mit) landete Max drei Plätze hinter Kevin auf Rang 11 (Setzliste: 21. Platz).

Turniersieger wurde Torsten Mielke mit 6 Punkten von SF Zehdenick vor Tobias Morgenstern (6 Punkte, Schachzwerge Magdeburg) und Frank Hofmeister (5,5 Punkte, SV Mattnetz Berlin). Beachtlich, dass der Zweite Tobias Morgenstern nur auf Platz 24 gesetzt war. Dies zeigt, dass Zahlen manchmal auch nur Schall und Rauch sind.

Die Schlussrunden sind sicher bei allen Turnieren irgendwie das Salz in der Suppe. Hier kann man bittere Plätze verlieren oder sich mit einem guten Ergebnis nochmal nach vorne kämpfen. Die letzte Erinnerung ist die, die am längsten im Kopf bleibt. So wird Kevin enttäuscht sein, dass es (noch) nicht für den Turniersieg gereicht hat. Max hingegen wird sich über das tolle Finish freuen. Für beide Jungs war es ein tolles Turnier, in dem sie wertvolle Erfahrungen sammeln konnten, vor allem Max für die zu Pfingsten anstehende DEM in Willingen.

Zum Schluss die versprochene Partie von Kevin gegen Dave Möwisch. Viel Spaß beim Nachspielen!

 

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